Vom Retten und gerettet werden

Gerettet war damals Rockos allgemeingültiges Synonym für geklaut. In jungen Jahren haben wir echt viel gerettet, einschließlich uns vor diversen Abreibungen, aber immer mit ehrenhaften Absichten natürlich. Wie Robin Hood und Little John nahmen wir es von den Reichen und gaben es den Armen. In diesem Fall also uns, denn wir hielten uns für ausreichend arm, um das rechtfertigen zu können.

Wichtig beim Retten war allerdings nicht unbedingt immer die Beute, sondern vielmehr die Mission. Wie Soldaten schlichen wir uns durch die Gärten, von Baum zu Baum, versteckten uns hinter Hausecken, Holzstapeln, Schuppen und Autos. Wir schlüpften durch angelehnte Türen und kletterten in offene Fenster, immer auf der Hut, den Nervenkitzel wie ein Sturmgewehr im Anschlag. Wir waren schnell, fast unsichtbar, eine Sondereinheit, speziell ausgebildet für die ganz kniffligen Angelegenheiten. Weil wir irgendwie immer Kohldampf hatten, spezialisierten wir uns auf zum Abkühlen abgestellte und somit meist unbeobachtet Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Kuchen oder Bratklopse.

Je älter wir wurden, desto mehr rückte übrigens die Beute in den Fokus unserer Bemühungen. Wir retteten die Unschuld zahlreicher Mädchen, was im Grunde gar nicht so anders war, denn auch das führte manches Mal dazu, dass wir danach uns retten mussten, im eigentlichen Sinne des Wortes Retten, weil es irgendwer mit der Ehrlichkeit mal wieder nicht so genau genommen hatte. In diesem Fall hieß das bestenfalls Füße in die Hand nehmen und rennen. Schlimmstenfalls gab es von irgendeinem gehörnten Typen eins auf die Nase, was es manchmal tatsächlich wert war.

Doch kommen wir zurück zu den Kindertagen und den Bratklopsen. Die besten Bratklopse weit und breit machte nämlich Frau Kneer, die auch den kleinen Laden im Ort führte. Die Wohnung von Kneers war direkt an den Laden angeschlossen und hatte einen direkten Durchgang zur Küche. Oft kam es vor, dass man den Laden betrat und Frau Kneer, durch die Türglocke aktiviert, in Windeseile, noch mit Küchenschürze behangen, hinter die Ladentheke schoß. Sie war so schnell, dass es unmöglich gewesen wäre, im Laden etwas mitgehen zu lassen. Ladendiebstahl war jetzt auch nicht unser Metier. Wir wollten zwar in gewisser Weise Ganoven sein, aber wir hatten auch Werte. Außerdem hatten wir einen Heidenrespekt vor Frau Kneer, weil sie niemals lächelte und auch sonst ein sehr resolutes Auftreten hatte. Ihre Bratklopse waren allerdings ein gewisses Risiko wert. Es waren nämlich nicht einfach nur gewöhnliche Klopse. Das Geheimnis lag in der Füllung. Manchmal war Speck drin, manchmal Käse und manchmal, wir nannten sie die Königsklopse, war sogar beides drin. Für diese Dinger wären wir gestorben und hätten zumindest eine Abreibung in Kauf genommen.

Die Sache war im Grunde einfach. War das Küchenfenster offen und das war es fast immer, wenn Frau Kneer Bratklopse machte, mussten wir nur geduldig auf Kundschaft warten und dann einfach verdammt schnell sein, während Frau Kneer vorne im Laden bediente. Diese Vorgehensweise war quasi idiotensicher, wenn wir uns geschickt anstellten und das taten wir. Natürlich nahmen wir niemals alle Klopse, damit es nicht auffiel, was uns wirklich eiserne Disziplin abverlangte. Diese Quelle war zu wertvoll, um das Risiko einzugehen, das sie durch unsere Gier womöglich dauerhaft versiegte.

Schwieriger wurde es allerdings, wenn keine Kundschaft kam. Dann mussten wir kreativ werden. Selbst hatten wir selten ausreichend Geld, um uns etwas im Laden zu kaufen. Außerdem wollten wir nichts Materielles in die Sache investieren. Sonst hätten wir ja auch gleich fragen können, ob Frau Kneer uns ein paar Bratklopse verkauft. In diesem Fall probierten wir es zuerst auf die einfachste Art und Weise. Wir gingen nach Hause und versuchten unsere Mütter dahingehend zu beeinflussen, dass sie uns einkaufen schickten. Zur Not machten wir schnell die Milch leer oder versteckten den Zucker in der hintersten Ecke des Vorratsschrankes. Irgendeiner von uns hatte meistens Glück und kam mit Einkaufszettel, Beutel und Geldbörse zurück. (Rocko gibt übrigens noch heute gelegentlich damit an, mal ein ganzes Paket Butter gegessen zu haben, damit ihn seine Mutter in den Laden schickt. Er nennt das Einsatz für den Klops-Frieden.)

Es gab allerdings noch den absoluten Ausnahmezustand und der trat dann ein, wenn weder Rockos noch meine Mutter irgendetwas aus dem Laden brauchte. Dann mussten wir einen Einkauf fingieren. Das bedeutete, in den Laden zu gehen, sich in aller Seelenruhe irgendetwas auszusuchen, möglichst wenig dabei anzufassen, denn das mochte Frau Kneer gar nicht, um dann beim Bezahlen ewig das Kleingeld zusammenzuzählen, welches natürlich, wer hätte das jetzt gedacht, nicht reichen würde. Niedergeschlagen gucken, brav entschuldigen und sagen, dass man schnell nach Hause geht, um nochmal kurz im Sparschwein zu stochern. Verbeugen. Vorhang. Applaus.

Der Held oder das Opfer, je nach Sichtweise, wurde in der Regel durch Münzwurf ermittelt. Rocko tat sich in der Beziehung nicht sonderlich schwer, zumindest merkte man es ihm nicht an. Wenn ich hinten nach den Bratklopsen angelte, konnte ich hören, wie er vor Frau Kneer den großen Zampano machte und versuchte, sie in ein Gespräch zu verwickeln, um Zeit zu schinden. Zwar wurde das ein sehr einseitiges Gespräch, aber das tat der Sache ja keinen Abbruch.

Fiel mir diese Aufgabe zu, machte ich mir fast in die Hose und ich bin mir sicher, dass man es mir auch ansah. Nie konnte ich mich für etwas entscheiden und lief ziellos durch den Laden, während sich Frau Kneers speerspitzenartiger Blick in meinen Rücken bohrte. Ich habe da heute noch zwei vernarbte Stellen, ohne Mist. Aus lauter Nervosität fasste ich alles mögliche an und zuckte regelrecht zusammen, wenn Frau Kneer mir zum wiederholten Male unmissverständlich klar machte, dass ich mit meinen ungewaschenen Drecksgriffeln nicht alles anfassen soll. Aus lauter Panik entschied ich mich dann meistens für was total Unpassendes, wie zum Beispiel ein Glas Gurken oder Dosenfleisch. Einmal stand ich sogar mit einer Packung Damenbinden an der Kasse, einer der peinlichsten Momente in meinem Leben, weil ich wahllos in irgendein Regal gegriffen hatte, um dem Ganzen schnell ein Ende zu machen, obwohl es ja eigentlich darum ging, möglichste viel Zeit zu schinden. Beim Bezahlen machte ich das unfreiwillig wieder gut, weil ich meist so fahrig war, dass mir ständig die Geldstücke herunterfielen und durch den Laden kullerten, sodass ich Minuten auf den Knien unter irgendwelchen Regalen verbrachte. Hinter dem Tresen stand Frau Kneer mit verschränkten Armen und verzog keine Miene, während ich mir einbildete, dass sie mich längst durchschaut hatte und mich später zu Hause ein Donnerwetter erwarten würde.

Für sowas war ich einfach nicht gemacht. Ich war kein Typ für die Front. Im Hintergrund Pläne ausklügeln und Fäden ziehen, Schmiere stehen oder den Fluchtwagen fahren, darin wäre ich sicher gut und brauchbar gewesen. In direkter Konfrontation auf Feindesgebiet war ich eine totale Nullnummer. Am Ende war das aber alles vollkommen egal, denn mit dem ersten Bissen in den erbeuteten Bratklops war meine Welt wieder im Gleichgewicht. Lange war es mir ein Rätsel, wie es möglich war, das jemand wie Frau Kneer, für mich der Inbegriff von Grauen, so himmlische Bratklopse machen konnte.

Die Antwort offenbarte sich mir ein Jahr später, im Winter 1990. Meine Mutter bekam einen Schlaganfall beim Schneeschippen und verstarb wenige Tage darauf im Krankenhaus. Einen Tag nach der Beerdigung kam Frau Kneer vorbei und brachte uns, meinem damaligen Stiefvater und mir, eine große Schüssel ihrer Bratklopse. Sie blieb nicht lange, redete nur kurz mit meinem Stiefvater im Wohnzimmer und klopfte mir zum Abschied unsanft auf die Schulter, was vermutlich aufmunternd gemeint war.

„Is‘ beides drin, Käse und Speck.“, flüsterte sie und versuchte mir zuzuzwinkern, was ihr nicht recht gelang.

Dieses Mal brachten die Bratklopse meine Welt nicht wieder ins Gleichgewicht. Stattdessen lehrten sich mich, dass es Menschen gibt, die zwar eine Schale aus Rauputz haben, aber dafür eine Seele aus Karamell. Das Geheimnis liegt eben oftmals in der Füllung.

Zerebrale Flatulenz im Stroboschein

Ich habe jetzt jede Nacht Disco in meinem Zimmer. Am Gebäude schräg gegenüber ist eine Lampe kaputt. Sobald es dämmert, geht sie an und verbreitet ihren grellen, stroboskopartigen Zauber.

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Zum irre werden. Die ganze Nacht. Mein Fenster hat weder ein Rollo, noch eine Gardine. Würde auch nichts nutzen, da ich es bevorzuge bei gekipptem Fenster zu schlafen. Der Spaß geht jetzt schon über mehrere Nächte und ich wünsche mir gerade ein Luftgewehr, um dem heute Abend bequem und unauffällig ein Ende machen zu können. Letzte Nacht habe ich mit verbunden Augen geschlafen. Als ob es nicht schon ausreichen würde, dass ich wegen des Hustens zur Zeit nur im Sitzen schlafen kann, muss ich mir jetzt auch noch die Augen verbinden. Geht’s noch? Entwürdigender ist nur noch der große Schaumstoffring auf den ich meinen hübschen Hintern mittlerweile bette, weil er vom Sitzen weh tut. Der Arsch ist sozusagen im Arsch. Tusch!

Um mich aus der Selbstentwürdigungsnummer mal wieder zu befreien: Seit gestern bin ich übrigens bei Twitter und ich weiß noch nicht so genau, wie ich das finden soll. Lebowski, der alte Nerd, hat mich da reingequatscht. Vonwegen mit der Zeit gehen und informiert bleiben und mehr Leser erreichen und mal aufgeschlossen sein für Neues und blablabla, so ein Zeug eben. Na gut, dachte ich mir, ich habe ja gerade sowieso nicht viel zu tun, probiere ich dieses Twitter eben mal aus. Keine Ahnung, ob das von Dauer sein wird. Noch kann ich kein Urteil abgeben, ob mir das gefällt oder nicht.

Übrigens bin ich nicht so verstaubt, wie es manchmal den Eindruck macht. Ich bin stinkfaul und habe keine Lust auf zusätzliche Verpflichtungen. „Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.“, sagte einst Anatole France. Kluger Mann. Seine weisen Worte nehme ich mir stets sehr zu Herzen.

Irgendwie war das hier auch ganz anders geplant. Dieser Blog entstand, als ich einen virtuellen Ort brauchte, an dem ich heimlich meine Wunden lecken, mich im Selbstmitleid suhlen und meinen persönlichen Wahnsinn ausleben konnte. Jetzt ist von alldem nur noch der persönliche Wahnsinn übrig. Plus Lebowski, der auf meine Bitte gelegentlich noch seinen eigenen Irrsinn einkreuzt. Keine Ahnung, wo die Reise hingeht. Am Besten lehne ich mich zurück und lasse das Boot einfach mal treiben. Irgendwo wird es schon ankommen.

Zu der kaputten Lampe am Gebäude schräg gegenüber ist mir immer noch keine befriedigend Lösung eingefallen. Irgendwie disqualifiziert sich jede Idee direkt damit, dass ich mir erst eine Hose anziehen muss. Luftgewehr, ich sage es ja. Das wäre einfach die bequemste Lösung. Habe ich aber immer noch nicht.

Vielleicht mache ich heute Nacht auch einfach richtig laute Musik an und tanze nackt bei offenem Fenster im Strobolicht bis irgendein Nachbar die Polizei anruft. Dann kann ich die Polizisten mit einer Leiter auf die andere Straßenseite zur Lampe schicken. Um denen die Tür aufzumachen muss ich mir allerdings auch wieder eine Hose anziehen, sonst nehmen die mich gleich mit. Verdammte Hose! Alles scheitert immer an dieser verdammten Hose!

Ich mache mir jetzt erstmal einen Tee.

Influenza. Hätte ich eine Tochter, das wäre ihr Name.

Zum Glück für die Menschheit und zum Glück für Influenza, habe ich wissentlich keine Nachkommen in die Welt gesetzt, abgesehen von Lebowski, meinem Nachkommen im Geiste. Ich würde die aktuelle Menschheit und mich auch ungerne auf meinen Nachwuchs loslassen, wenn dieser ehrenhafte Grund auch nicht ausschlaggebend für meine Kinderlosigkeit ist, sondern purer Egoismus. Ich lebe lieber so uneingeschränkt, wie möglich und da sind meine Arbeit und ich mir selbst schon Schranke genug. Da brauche ich nicht noch Kinder. Dem Himmel sei Dank habe ich ich eine Frau, die diesen Egoismus mit mir teilt und an Fortpflanzung nie interessiert war.

Ich komme da übrigens drauf, weil mich tatsächlich eine Influenza heimgesucht hat und Lebowski und ich uns früher immer total bescheuerte Kindernamen ausgedacht haben. Influenza war allerdings nicht dabei. Alter, ich schreib den mal mit auf die Liste ok?

Seit letztem Donnerstag bin ich mittelmäßig hinüber, wobei es mir heute schon deutlich besser geht, und seit gestern weiß ich, dass ich eine Influenza habe, wenn auch eine abgeschwächte Version ohne Fieber und Schüttelfrost. Eine Urlaubsinfluenza quasi. Ausreichend unangenehm, um zu Hause zu bleiben, aber noch ausreichend angenehm, um auch etwas davon mitzubekommen. Für viel mehr als Bett und mediale Berieselung hat es aber auch nicht gereicht. Seit gestern bin ich wieder etwas aktiver, wenn es auch noch nicht fürs Bäumeausreißen oder Bergeversetzen reicht. Die Schmerzen, die ich mittlerweile beim Husten habe, sind echt nicht von schlechten Eltern. Irgendein Muskel hat da wohl was abgekriegt.

Lebowski hat es übrigens auch erwischt und wir streiten uns jetzt regelmäßig, wer es von wem hat. Ich denke allerdings, dass wir uns das Karneval eingefangen haben. Kakoschke und Karneval? Richtig, passt nicht. Karneval ist das erbärmlichste Fest in unserem Kulturkreis, das es gibt. Kein Fest, nichtmal Weihnachten, wurde so entwürdigend seinem Ursprung entrissen, wie Karneval. Deswegen habe ich diesen Kelch die letzten Jahre auch mit Freuden an mir vorüberziehen lassen. Tja, und dieses Jahr, Gott weiß warum, hatten wir zeitgleich Lust, einfach mal wieder am üblichen Tag in die übliche Kneipe zu gehen und zu schauen, wer von unseren ganzen alten Freunden, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben, sich dort noch einfinden. Waren natürlich fast alle da, fast alle und Influenza, die alte Schlampe, da bin ich mir sicher.

Wo gedeiht so eine Seuche zu dieser Jahreszeit denn besser, als in einer feuchtwarmen, vollgestopften Kneipe, wo sich irgendwann alle furchtbar lieb haben, um es mal dezent auszudrücken, und mit ihren ungewaschenen Fingern um sich tatschen, während sie ihre verschwitzen Leiber teils gewollt, teils ungewollt aneinanderreiben, einem bei dem Versuch gegen die schlechteste Musikrichtung des ganzen Universums anzukommunizieren, regelrecht ins Gesicht kriechen und dabei gefühlt mehrere Liter Speichel zukommen lassen. Vom Zustand der sanitären Anlagen an so einem Abend wollen wir gar nicht erst sprechen. Wäre ich eine Influenza, das wäre mein absoluter Garten Eden. Da musst du dich als Influenza einfach nur mit einem Getränk lässig in die Ecke stellen und zusehen, wie all diese irrsinnigen Menschen deine Arbeit machen.

Lebowski lässt übrigens grüßen. Den hat es etwas schlimmer erwischt. Sein Hirn sei überwiegend Matsch und seine Gliederschmerzen erstrecken sich bis in die Fingerspitzen. Eine gesunde Portion Hirnmatsch sei ja immer mit von der Partie, sagt er, aber das mit den Fingern sei ernsthaft hinderlich beim Schreiben. Ich denke ja, er will mit seiner Influenza einfach nur ungestört alleine sein, der alte Schlingel.

Aber jetzt Spaß bei Seite. Karneval ist längt vorbei und kommt hoffentlich nie wieder. Ich habe zwei meiner Grundsätze verraten, die ich selbst vor Urzeiten auf dem Berg Sinai, während einer stürmischen Gewitternacht, nass bis auf die Knochen, im Schweiße meines Angesichts, nur mit meinen Fingernägeln in Stein geschabt habe.

Du sollst keine Karnevalsmusik mitsingen.
Du sollst dich nicht in eine Polonäse einreihen.

Beides habe ich gebrochen und letztendlich meiner Selbstachtung die Beine, denn irgendwann sind mir wohl die Löcher aus dem Käse geflogen und ich habe mich nicht nur in eine Polonäse eingereiht, sondern: EINE SCHEIßPOLONÄSE ANGEFANGEN! Dafür hätte ich eigentlich eine Influenza auf Lebenszeit verdient und gehe deswegen jetzt auch wieder brav in mein nächtlich durchgeschwitztes Büßerbettchen, um mir irgendeinen schlechten Film anzusehen. Vielleicht irgendwas mit Zombieapokalypse oder so. Ja, Zombieapokalypse ist gut. Das passt zur Influenza und ist ein bißchen wie das letzte Karneval auf diesem Planeten. Nur lustiger, weniger eklig und mit besserer Musik.

Konfetti.